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Wie entwickelt man eine mobile App

1. Juli 2022

Haben Sie eine tolle Idee für eine mobile App? Dann ist es jetzt an der Zeit, sie ins Leben umzusetzen. Indem Sie eine App entwerfen und entwickeln, erschließen Sie neue Möglichkeiten, bauen Ihre Online-Präsenz aus und ziehen Ihr Zielpublikum stärker an.

Ohne eine mobile App mit einem schönen Design kommt heutzutage kein Unternehmen aus, das sich auf dem Markt durchsetzen und mit ihren Kunden auf einer Wellenlänge sein möchte. Während sich unser Lebensstil und die gesamte Wirtschaft immer mehr auf die mobile Technologie konzentrieren, werden anspruchsvolle, moderne mobile Apps immer gefragter.

Statistiken zufolge wird für mobile Apps bis 2023 ein Umsatz von über 935 Milliarden Dollar prognostiziert. Allein im Jahr 2020 haben Nutzer 218 Milliarden mobile Apps auf ihre mobilen Geräte heruntergeladen. Diese Zahlen verdeutlichen, wie wichtig mobile Anwendungen für ein Unternehmen sind und wie sie seinen künftigen Erfolg mitbestimmen.

Die Entwicklung einer mobilen App ist allerdings ein ziemlich komplizierter Vorgang, bei dem man auf viele wichtige Details achten muss. Bevor Sie mit der Entwicklung beginnen, sollten Sie außerdem bestimmte Marketing- und Geschäftskriterien sorgfältig abwägen.

Doch keine Sorge – bei uns finden Sie alles, was Sie brauchen!

Hier ist unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Entwicklung einer mobilen App:

  • Legen Sie Ihre Ziele fest
  • Führen Sie Marktforschung durch
  • Prüfen Sie Monetisierungsmöglichkeiten
  • Wählen Sie einen Namen und ein Icon für die App 
  • Erstellen Sie ein Wireframe für die App
  • Bereiten Sie Mockups vor
  • Passen Sie das App-Design an
  • Bereiten Sie technische Spezifikationen vor
  • Erstellen Sie ein MVP
  • Testen Sie die App
  • Stellen Sie die App bereit
  • Arbeiten Sie Marketingstrategien aus
  • Verfolgen Sie die KPIs
  • Sammeln Sie Nutzer-Feedback
  • Warten Sie die App und bieten Sie Support an

Hier finden Sie weitere Details!

Die App-Vorentwicklungsphase in den Griff bekommen

Bei der Entwicklung einer mobilen App geht es nicht nur um die Programmierung. Dazu gehören auch einige wichtige Vorbereitungen, die Sie treffen sollten, bevor Sie mit der Entwicklung beginnen. Die App-Vorentwicklungsphase wird nicht umsonst als Grundlage für einen erfolgreichen Start betrachtet. Eine gründlich durchdachte und gut geplante App kommt bei der Zielgruppe mit Sicherheit gut an.

Schauen wir uns nun die App-Vorentwicklung Schritt für Schritt an.

Legen Sie Ihre Ziele und Anforderungen fest und wählen Sie eine Strategie

So einfach es auch klingt, dieser Schritt stellt eine der größten Herausforderungen dar.

Auch wenn es eine Binsenwahrheit ist: Jedes Projekt beginnt mit klar definierten Zielen und Anforderungen. Die Ziele, auf die Sie sich zu Beginn festlegt haben, helfen Ihnen, sich daran im weiteren Verlauf des Entwicklungsprozesses zu orientieren.

Entscheiden Sie sich, welchen Zweck Ihre Android-, iOS- oder plattformübergreifende App haben soll, und prüfen Sie, ob dieser Zweck sowohl die Nutzerbedürfnisse als auch Ihre eigenen Geschäftsziele erfüllt. Eine gute mobile App bringt viele wichtige Vorteile mit sich, z. B. einen höheren ROI, eine größere Markenbekanntheit und soziale Präsenz, die nur mit Hilfe einer durchdachten, im Voraus definierten Strategie erreicht werden können.

Führen Sie eine gründliche Marktforschung durch

Sobald Sie sich auf die Ziele festgelegt haben, sollten Sie überprüfen, ob es auch einen Marktbedarf für Ihre künftige App gibt.

Einer der wichtigsten Faktoren, die Sie berücksichtigen müssen, ist der Wettbewerb auf dem Markt. Schätzen Sie ab, wie erfolgreich Ihre potenziellen Konkurrenten sind und wie sie sich den Spitzenplatz erkämpft haben. Soweit Sie über einschlägige Daten verfügen, können Sie auch im Detail untersuchen, über welche Fallstricke Ihre Konkurrenten bei der Entwicklung und Markteinführung ihrer mobilen Apps gestolpert sind. Nutzen Sie anschließend die Analyseergebnisse für Ihren eigenen Entwicklungsprozess und versuchen Sie, aus den Fehlern anderer zu lernen.

Denken Sie außerdem daran, dass der Einstieg in einen extrem übersättigten und umkämpften Markt äußerst riskant ist. In diesem Fall laufen Sie Gefahr, unbeachtet zu bleiben oder schnell ins Abseits zu geraten.

Verfügt Ihre App hingegen über einzigartige und herausragende Funktionen, ist das praktisch eine Garantie dafür, dass sie den Anwendern gefallen und zu einem Gamechanger wird.

Und dennoch ist Vorsicht geboten: Erscheint ein Markt zu einladend, sollten Sie herausfinden, warum das so ist und ob es sich überhaupt lohnt, ihn zu betreten.

Prüfen Sie die Möglichkeiten zur Monetisierung Ihrer App

Bevor Sie mit dem Entwurf Ihrer mobilen App beginnen, sollten Sie sich überlegen, welche Monetisierungsmethoden sich anbieten. Da die App-Entwicklung in der Regel mit hohen Kosten verbunden ist, erhalten Sie durch eine effektive und kluge Monetisierung zumindest ein Teil Ihrer ursprünglichen Investition zurück. Es gibt mehrere verschiedene Monetisierungsoptionen, von denen Werbung, Abonnements und In-App-Käufe am beliebtesten sind.

Im dritten Quartal 2020 beliefen sich die Bruttoeinnahmen aus Apps im Google Play Store auf 10,3 Milliarden US-Dollar, während im Apple App Store die Anwender 19 Milliarden US-Dollar über In-App-Käufe und Abonnements generiert haben.

Werbung

Werbung ist die bei weitem verbreitetste Methode zur Monetisierung von mobilen Apps. Diese Funktion lässt sich relativ leicht in eine App einbauen und ermöglicht es Ihnen, Geld selbst dann zu verdienen, wenn die App kostenlos zum Download angeboten wird.

Abonnement

Bei einem Abonnement wird üblicherweise zuerst eine kostenlose Testversion angeboten, die nach Ablauf eines bestimmten Zeitraums automatisch in einen kostenpflichtigen Abonnementplan wechselt. Alternativ dazu können Sie auch eine Abo-Version Ihrer App mit dem Zugang zu erweiterten Funktionen anbieten.

In-App-Käufe

In-App-Käufe haben sich vor allem bei Spiele-Apps durchgesetzt und ermöglichen es dem Nutzer, zusätzliche Spielfunktionen und wertvolle Inhalte freizuschalten. Sobald sich Ihr Spiel als erfolgreich erweist und die Downloads in die Höhe schnellen, erhalten Sie schier unbegrenzte Verdienstmöglichkeiten.

Denken Sie sich einen Namen und ein Icon für die App aus

So einfach es auch klingt, die Wahl eines geeigneten App-Namens App kann äußerst schwierig sein. Dennoch verdient dieser Aspekt eine besondere Aufmerksamkeit, denn der Name einer App beeinflusst mit am stärksten die Wahrnehmung der Nutzer von Ihnen und Ihrem Unternehmen/Ihren Dienstleistungen.

Die folgenden wichtigen Kriterien sollten Sie unbedingt beachten:

  • Der Name sollt die Besonderheiten Ihrer Marke widerspiegeln und eine Vorstellung davon vermitteln, welchem Zweck sie dient
  • Seien Sie originell und einzigartig: Denken Sie sich einen außergewöhnlichen Namen aus, der sich von anderen abhebt, aber trotzdem leicht auszusprechen ist.
  • Vermeiden Sie jegliche Art von Jargon oder Zweideutigkeiten

Für ein App-Icon gilt dasselbe: Es sollte auf verschiedenen Marktplätzen leicht erkennbar sein und die Besonderheiten Ihrer App vermitteln. Entwerfen Sie in Zusammenarbeit mit Designern die Farbpalette für das Icon und vergessen Sie nicht, auch bestimmte Merkmale und/oder Branding-Elemente in das Icon aufzunehmen.

Erstellen Sie ein Wireframe für eine mobile App

Die Entwicklung einer anspruchsvollen mobilen App ist ohne die vorherige Erstellung eines Wireframes unmöglich.

Ein Wireframe ist im Allgemeinen ein grobes Layout Ihrer zukünftigen mobilen App und dient hauptsächlich dazu, die wichtigsten Komponenten einer App zu veranschaulichen und die Grundrisse der Abläufe zu skizzieren. Mit einem Wireframe verschaffen Sie sich einen visuellen Überblick über die Funktionalität Ihrer App und erhalten ein klares Bild von ihren Designmerkmalen.

Wireframing gilt als wichtiger Bestandteil der Entwicklung mobiler Apps, da es als visuelles Hilfsmittel den Gesamtüberblick über das App-Design ermöglicht. Außerdem werden dabei verschiedene Funktionalitäten veranschaulicht und die wichtigsten Bedienungsschritte skizziert.

Ein Wireframe für eine mobile App dient als Brücke zwischen der ursprünglichen Idee und dem fertigen Produkt. Somit können sich alle Teilnehmer des Entwicklungsprozesses auf wichtige Aspekte wie Navigation, Design und Funktionalität konzentrieren.

Es versteht sich von selbst, dass eine exzellente Benutzererfahrung ein Eckpfeiler einer erfolgreichen mobilen App ist. Mithilfe einer Wireframe-Vorlage können Sie die Nutzeraktionen innerhalb der App Schritt für Schritt darstellen sowie potenzielle Fallstricke und Hindernisse auf der Strecke beseitigen.

Bereiten Sie die Mockups Ihrer App vor

Ein Mockup, auch als High-Fidelity-Entwurf bezeichnet, ist das endgültige Rendering des visuellen App-Designs. Mockups stellen die gesamte Informationsstruktur dar, visualisieren den Inhalt und veranschaulichen die grundlegende App-Funktionalität.

Im Gegensatz zu Wireframes enthalten Mockups vielmehr verschiedene visuelle Details wie z. B. Farben und Typografie, und vermitteln dem Betrachter einen realistischeren Eindruck vom Endprodukt. Mockups bereichern die im Wireframe skizzierte App-Grundlage um die visuelle Komponente und helfen Ihnen, Ihre künftige mobile App in einem günstigeren Licht für Interessengruppen und Investoren zu präsentieren.

Erstellen Sie ein cooles App-Design

Natürlich geht es bei einem guten App-Design nicht nur um ein schönes Farbschema: Ihre mobile App sollte nicht nur umwerfend aussehen, sondern sich auch von den anderen abheben.

Überlegen Sie sich zunächst die Anordnung der Elemente in Ihrer App. Dabei geht es nicht nur um die Ästhetik, sondern auch darum, wie die verschiedenen Funktionen, Abschnitte und Blöcke organisiert und verteilt sind. Diese Anordnung wird einen starken Eindruck auf Ihre Nutzer machen. Wenn alle Elemente schön, zweckmäßig und logisch angeordnet sind, kommt dies bei Ihrem Zielpublikum bestimmt sehr gut an.

Da Sie mit Ihrer mobilen App den Nutzern auch Ihre Dienstleistungen/Angebote vermitteln möchten, sollten Ihre Inhalte und Überschriften ansprechend und leicht lesbar sein. Nutzen Sie  präzise Ausdrücke und vermeiden Sie Unklarheiten, um den Nutzern eine mühelose Navigation durch die App zu ermöglichen.

Investieren Sie genug Zeit in die Auswahl der Farben, die Sie in den Abschnitten Ihrer App – der Kopfzeile, dem Layout sowie auf der Hauptseite – verwenden werden. Die verwendete Farbpalette und die Schriftarten wirken sich stark auf die Lesbarkeit der App-Inhalte.

Denken Sie auch an den App-Startbildschirm, der beim Starten der App erscheint. Er sollte interessant, aber nicht zu störend sein und Ihre Markeneigenschaften widerspiegeln.

Die Bestandteile der App-Entwicklungsphase

Nachdem Sie die Grundlage für die Entwicklungsphase vorbereitet und alle Aspekte berücksichtigt haben, können Sie endlich loslegen!

Bereiten Sie ausführliche technische Spezifikationen vor

Technische Spezifikationen sind enorm wichtig für den reibungslosen Entwicklungsprozess.

Mit gut geschriebenen Spezifikationen erleichtern Sie den Entwicklern die Arbeit, strukturieren alle Informationen und sorgen dafür, dass keine wichtigen Details übersehen werden. Investieren Sie genügend Zeit und Aufwand in die Erstellung der technischen Spezifikationen.  Wenn alle Funktionen gut dokumentiert sind, können Sie problemlos Änderungen an der Software vornehmen oder neue Teammitglieder einweisen. Darüber hinaus lassen sich damit Fehler und Fehlinterpretationen vermeiden und neue Funktionen kurzfristig implementieren.

Erstellen Sie ein Minimal Viable Product (MVP)

Bei einem MVP handelt es sich um einen Softwareprototyp mit einem Minimum an Funktionalität, der dazu dient, Erstanwender auf das Produkt aufmerksam zu machen und die grundsätzliche Idee im Entwicklungszyklus zu validieren. Die App-Funktionalität umfasst zu Beginn nur wenige Funktionen und wird dann anhand des Benutzerfeedbacks nach und nach erweitert.

Ein gut durchdachtes Minimal Viable Product bringt viele Vorteile. Mit seiner Hilfe können Sie Betriebskosten senken, die Reaktionen der Anwender effektiv analysieren, ein allgemeines Verständnis für die Erstellung einer mobilen App gewinnen und die Durchführbarkeit des Projektkonzepts nachweisen.

Mithilfe von Informationen, die Sie aus dem Minimal Viable Product gewinnen, werden Sie mit Ihrer App die Erwartungen der Anwender vollständig erfüllen und sogar übertreffen.

Investieren Sie genug Zeit in die Qualitätssicherung

Zuallererst sollten Sie die Bedeutung der Qualitätssicherung nicht unterschätzen.

Sobald Sie mit Ihrem MVP fertig sind und Ihre Anwendung läuft, sollten Sie die App vor der Bereitstellung testen. Bevor Sie die App auf den Markt bringen, finden Sie zusammen mit einem Qualitätssicherungsspezialist alle vorhandenen Probleme heraus. Denken Sie daran, alle Fehler im Voraus zu beseitigen, anstatt sie später im echten Leben zu lösen. Treten beim Kunden Probleme mit der App auf, wird es ihn sehr enttäuschen und kann ihn sogar dazu bewegen, die App zu löschen.

Neben dem einfachen Test durch einen QS-Spezialisten sollte Ihre mobile App auch Usability-Tests mit echten Testnutzern (z. B. auch Ihren Freunden, Kollegen und Familienmitgliedern) unterzogen werden.

Selbstverständlich wird Ihre App auch bei der Markteinführung nicht fehlerfrei sein, doch je weniger Probleme die Anwender zu Gesicht bekommen, desto besser für Sie.

Es soll bereits an dieser Stelle gesagt werden: Auch nachdem die App veröffentlicht wurde, sollten Sie vor jedem Update die Regressionstests laufen lassen. Durch die Einführung neuer Funktionen oder Aktualisierungen können sich neue Fehler einschleichen. Vor jeder Änderung an der App sollten Sie also das Qualitätssicherungsverfahren vollständig durchlaufen lassen. Auf diese Weise stellen Sie weitgehend sicher, dass die Regression keine Fehler in der App verursacht hat.

Bereiten Sie sich auf die Bereitstellung Ihrer App vor

Und nun ist es soweit – Sie sind bereit, Ihre mobile App bereitzustellen und sich über Millionen von Downloads zu freuen! Jetzt ist die Zeit gekommen, die App live zu schalten und sie den echten Anwendern zu übergeben.

Um Ihre App auf dem Markt bekannt zu machen, sollten Sie sie bei mehreren App-Stores hochladen, z. B. beim Google Play Store (der Stand erstes Quartal 2021 über 3,48 Millionen mobile Apps beherbergt) und beim Apple App Store (mit bisher rund 2,22 Millionen verfügbaren mobilen Apps).

Denken Sie daran, dass jede Plattform eigene Einreichungsrichtlinien hat, die Sie sorgfältig beachten müssen. Andernfalls riskieren Sie, dass Ihre mobile App abgelehnt wird.

Was Sie über die App-Nachentwicklungsphase wissen sollten

Auch nachdem Sie Ihre Anwendung endlich fertiggestellt haben, dürfen Sie die Füße noch nicht hochlegen. Ganz im Gegenteil: Es steht noch eine Menge Arbeit bevor. In der Nachentwicklungsphase sollten Sie sich mit der App-Wartung und der Ausstattung mit neuen Funktionen befassen.

Schauen wir uns einmal an, aus welchen Phasen die Nachentwicklung besteht.

Erarbeiten Sie effiziente Marketingstrategien

Selbst wenn Ihre App ordnungsgemäß funktioniert und ihren Zweck zu erfüllen scheint, bleibt sie nur sehr wenigen Menschen bekannt – bis Sie die App richtig vermarkten.

Sorgen Sie für Ihre digitale Präsenz auf mehreren Marketingplattformen und recherchieren Sie gründlich, wo Ihre Zielgruppe die meiste Zeit verbringt. Es empfiehlt sich außerdem, für die App auf verschiedenen Social-Media-Kanälen wie Facebook, Twitter, LinkedIn und Instagram zu werben. Sollte Ihre App auch bei einem jüngeren Publikum ankommen, müssen Sie sich darüber hinaus den aufstrebenden Social-Media-Plattformen wie TikTok und Snapchat zuwenden, wo die Generation Z nach neuen visuellen Erlebnissen sucht.

Für mehr App-Downloads sorgen auch PPC- (Pay-per-Click) und CPI- (Cost-per-Install) Kampagnen, Blog-Beiträge und Video-Promotions.

Vergessen Sie auch nicht die App-Store-Optimierung. Damit erhöhen Sie die Chance, dass die Nutzer beim Stöbern im App-Store auf Ihre App stoßen.

Behalten Sie stets Ihre Hauptleistungsindikatoren (KPIs) im Auge

Um den Erfolg Ihrer mobilen App zu bewerten, müssen Sie ihre Hauptleistungsindikatoren festlegen.

Die KPIs geben Ihnen Auskunft darüber, wie viele Nutzer Ihre App herunterladen, ob sie die App behalten oder nach einiger Zeit deinstallieren, wie viel Zeit sie in der App verbringen usw. Ohne diese Kennzahlen ist eine effektive Abschätzung des Erfolgs Ihrer App praktisch unmöglich.

Indem Sie Ihre KPIs im Auge behalten, wissen Sie genau, welche Komponenten und Funktionen der App am besten ankommen und bei welchen es noch Nachholbedarf gibt.

Sammeln Sie Nutzerfeedback

Scheuen Sie sich nicht davor, Nutzerfeedback einzuholen, sei es positiv oder negativ. Laut Statistik verbringt ein Nutzer etwa 88 % seiner Zeit auf einem Mobilgerät mit Anwendungen. Es ist also sein gutes Recht, seine Erfahrungen mitzuteilen.

Indem Sie möglichst viele Meinungen sammeln, können Sie die App für ein breiteres Publikum optimieren.

Anhand der Nutzerantworten können Sie entscheiden, in welche Richtung die Entwicklung laufen soll, und erhalten auch Denkanstöße für weitere Funktionen, mit denen Sie die App ausstatten können.

Warten Sie Ihre App ständig und bieten Sie Support an

Es versteht sich von selbst, dass Ihre App nach dem Start ständig gewartet werden und Support anbieten muss. Wenn Sie Ihre App auf eine neuere Version aktualisieren, achten Sie darauf, dass sie mit den entsprechenden Betriebssoftwareversionen kompatibel ist.

Bieten Sie außerdem auf allen Ebenen einen erstklassigen Kundensupport an. Treten bei Ihren Anwendern Probleme mit der mobilen App auf, sollte sich Ihr Team sofort darum kümmern.

Wie hoch sind die Entwicklungskosten einer mobilen App?

Es ist grundsätzlich recht schwierig, die Entwicklungskosten einer kompletten mobilen App zu bestimmen, da die Preisgestaltung von einer Vielzahl von Faktoren abhängt, z. B. dem Zeitplan, der Anzahl der enthaltenen Funktionen, dem langfristigen Support und vielem mehr.

Normalerweise zahlen Unternehmen zwischen 30.000 und mehreren hunderttausend Dollar für eine vollwertige, ordentlich funktionierende mobile App mit vielen Features. Komplexere Lösungen auf Basis künstlicher Intelligenz (KI), erweiterter und virtueller Realität (AR/VR) sowie IoT-Innovationen können sogar noch mehr kosten.Wenn Sie jedoch unter Zeit- und Kostendruck stehen und keine hochmoderne mobile App mit einer Fülle an Funktionen benötigen, können Sie durchaus zu Low-Code- und No-Code-App-Entwicklungsplattformen greifen. Damit sind Sie in der Lage, eine mobile App selbstständig und mit minimalem Programmieraufwand zu erstellen. Low- und No-Code-Plattformen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und sind in vielen Fällen eine gute Lösung.

Wie lange dauert die Entwicklung einer mobilen App?

Auch die Dauer der Entwicklung lässt sich nur schwer vorhersagen, da sie von den spezifischen Geschäftsanforderungen abhängt.

In der Regel dauert der gesamte Entwicklungsprozess zwischen 9 und 12 Monaten. Faktoren, auf die wir im Folgenden eingehen, können allerdings einen erheblichen Einfluss auf die Dauer der App-Entwicklung haben. Schauen wir uns sie näher an.

Unterschiedliche App-Versionen und Funktionen

Viele mobile Apps stehen im Laufe ihres Lebenszyklus in mehreren Versionen zur Verfügung. Verfügt die erste App-Version zunächst über nur wenige Funktionen und wird in den späteren Versionen um neue erweitert, beschleunigt dies den Entwicklungsprozess erheblich. Und umgekehrt gilt: Wenn Sie Ihre App von Anfang an mit unzähligen Funktionen ausstatten möchten, wird dadurch der Entwicklungsprozess natürlich deutlich verzögert.

Budget

Je höher das Budget ist, desto mehr Designer und Entwickler kann ein Softwareunternehmen mit der Entwicklung mobiler App beauftragen und mehr Arbeitsstunden aufwenden. Das Prinzip ist einfach: Geld entscheidet alles und optimiert den Entwicklungsprozess.

Fazit

Die Entwicklung einer mobilen App ist ein fortlaufender und fast unendlicher Prozess. Auch nach der Veröffentlichung gilt es, sich um den Erfolg und die breite Akzeptanz Ihrer App zu bemühen und mit zahlreichen Problemen auseinanderzusetzen.

Weil der Markt für mobile Apps heutzutage rasant wächst und der Wettbewerbsdruck immer weiter zunimmt, sollten Sie darauf achten, die Sichtbarkeit Ihrer App zu maximieren, dafür sorgen, dass sie sich von anderen abhebt, und sich an die richtige Vorgehensweise in der Vor-, Nach- und Entwicklungsphase halten.

Bei der der Entwicklung Ihrer mobilen App spielen viele Faktoren eine äußerst wichtige Rolle, darunter ein benutzerfreundliches Design, eine angemessene Qualitätssicherung, praktikable Marketingstrategien, ausführliche technische Spezifikationen und so weiter und so fort.

Fühlen Sie sich von all dem überwältigt? Wenden Sie sich an ein professionelles Unternehmen für die Entwicklung mobiler Anwendungen, das sich um den gesamten Prozess der App-Entwicklung kümmern und eine erstklassige, vollwertige und hochmoderne mobile App erstellen wird, die allen Ihre Anforderungen vollständig entspricht.

Viel Spaß bei der App-Entwicklung!

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